Herzlich willkommen bei der Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart.
Auf den nächsten Seiten erfahren Sie viel über unsere vierköpfige Fraktion und das, was wir im Gemeinderat für Sie machen.

Wir sind parteifrei.
Wir Stadträtinnen und Stadträte der Freien Wähler gehören keiner Partei an. In unserer Wählervereinigung gibt es keine Vorgaben aus einer Parteizentrale und auch keinen Fraktionszwang. Wir sind unabhängig und eigenständig.

Wir sind stadtverbunden.
Stuttgart fasziniert uns immer wieder aufs Neue. Das einzig- artige Stadtbild, die regionalen Erzeugnisse, das geschäftige Treiben in der Stadt, der Mix aus Tradition und Moderne, die verschiedenartigen Stadtbezirke und das vielseitige kulturelle Angebot sind uns ans Herz gewachsen.

Wir sind authentisch.
Wer uns kennenlernen möchte, kann das bei vielen Gelegen- heiten tun. Wir sind weder abgehoben noch unnahbar. Unser berufliches Wirken und unser privates Leben spielen sich in Stuttgart ab.


Unsere Gemeinderatsfraktion

Jürgen Zeeb
Fraktionsvorsitzender
​und Stadtrat

Rose von Stein​
​stellv. Fraktionsvorsitzende und Stadträtin

Konrad Zaiß
Stadtrat

Ilse Bodenhöfer-Frey
Stadträtin



Aktuelle Pressemitteilungen

Beim Tag der offenen Tür im Stuttgarter Rathaus konnte die Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion am letzten Samstag zahlreiche große und kleine Gäste vor und in ihren Räumen begrüßen. In Zimmer 313, das der Fraktion normalerweise als Besprechungszimmer dient, war zu jeder vollen Stunde das Figuren-Theaterspiel "Die Bremer Stadtmusikanten im Stuttgarter Rathaus" zu sehen. Das Ensemble des Theater Tredeschin eroberte die Herzen seiner Zuschauer, die das Stück trotz der etwas beengten Platzverhältnisse gebannt und begeistert verfolgten. Die Eltern der kleinen Zuschauer mussten teilweise mit einem Stehplatz auf dem Flur vorliebnehmen. Vor den Räumen der Fraktion konnten sich die vielen Besucher des Tags der offenen Tür die Foto-Ausstellung "Stuttgart: moderne Zukunft" des Feuerbacher Fotografen Oliver Albrecht anschauen. Die gelungenen Aufnahmen sind noch bis zum 30. Mai jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Unter den Gästen der Freien Wähler waren auch die Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, und der Landesgeschäftsführer der Freien Wähler Baden-Württemberg, Friedhelm Werner. Über alle Gäste, Gespräche und Kontakte beim Tag der offenen Tür hat sich die Freie Wähler-Fraktion sehr gefreut. Vielen Dank für den Besuch im Rathaus!

Ab dem 22. Mai sollten die beiden 40 Meter langen Bahnsteige an der Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt auf jeweils 80 Meter verlängert werden, sodass dort auch Doppelzüge der Stadtbahn halten können. Weil durch die Verlängerung der Bahnsteige an einer Stelle eine Rampe zur barrierefreien Erschließung des Bahnsteigs entfallen würde, hat ein Bündnis aus den Gemeinderatsfraktionen von Grünen, SPD und SÖS-LINKE-PluS den fertig geplanten und beauftragten Umbau jetzt im Ausschuss für Umwelt und Technik jäh gestoppt. Die Begründung: Der Bahnsteig dürfe künftig nicht nur an einer Stelle barrierefrei zu erreichen sein. Um eine zweite Rampe zu ermöglichen, haben die Fraktionen einen Vorschlag vorgelegt, der vorsieht, im Bereich der Haltestelle einen der beiden Fahrstreifen der König-Karl-Straße in Richtung König-Karls-Brücke wegzunehmen, dafür den Bahnsteig zu verbreitern und am rechten Fahrbahnrand einen Fahrradweg anzulegen. Wir Freie Wähler sind uns sicher, dass eine Umsetzung dieses Vorschlags zu völlig unnötigen Staus und zu Ausweichverkehr führen würde. Die Erfahrungen, die man mit der Wegnahme von Fahrstreifen in Bad Cannstatt zuletzt gemacht hat, müsste doch alle lehren, dies nicht erneut zu tun! Die Pro-Stau-Koalition scheint das aber nicht zu interessieren.

In letzter Zeit konnte man leicht den Eindruck gewinnen, dass sich die Störungen im Stadtbahnnetz häufen. Da gab es den nötigen, aber weniger gut kommunizierten "Umschluss" des stadtauswärts führenden Gleises zwischen Hauptbahnhof und Stadtbibliothek, bei dem der Tunnel unter der Heilbronner Straße ein Wochenende lang gesperrt war. Auf einen Ersatzverkehr mit Bussen hat die SSB verzichtet, was teilweise ein frühzeitiges Umsteigen auf andere Linien oder die S-Bahn nötig machte. Vor allem die ungeübten Fahrgäste waren verärgert über die mäßigen Informationen zur Streckenunterbrechung – schon allein deshalb, weil die Außenanzeigen an den Stadtbahnen suggerierten, man könne zum Beispiel mit der U15 ganz normal von Stammheim nach Heumaden durchfahren. Daneben kam es in der jüngeren Vergangenheit auffällig oft zu Verkehrsunfällen mit Stadtbahnen, wobei die SSB hierbei freilich sehr viel mehr zu den Leidtragenden gehört als zu den Verursachern. Auch kommt es hin und wieder zu technischen Störungen an Weichen, Signalen oder Bahnen. Das gut ausgelastete Netz kommt in solchen Fällen schnell an seine Grenzen. Uns Freien Wählern ist sehr wichtig, dass die Zuverlässigkeit der Stadtbahn erhalten bleibt. Zu einer Situation, wie wir sie von der S-Bahn kennen, darf es gar nicht erst kommen!

Viele Gemeinderatsfraktionen propagieren das friedliche Miteinander der verschiedensten Verkehrsteilnehmer. Der respektvolle Umgang zwischen Autoverkehr, Radfahrer und Fußgänger müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Stadtgesellschaft sein. Leider wird der Umgangston immer rauer und führt vielerorts zu verbalen oder sogar tätlichen Übergriffen im Alltag. Schwarze Schafe gibt es überall, aber der Ausdruck „Kampfradler“ hat sich sicher nicht grundlos eingebürgert. Man hat den Eindruck, für sie gelten keine Verkehrsregeln. Denn anhalten, wenn Fußgänger über den Zebrastreifen gehen, oder absteigen in der Fußgängerzone? Fehlanzeige! Dafür radeln auf dem Gehweg, missachten von Rotlicht oder fahren gegen die Einbahnregelung. Zum Glück handelt es sich hierbei um eine Minderheit, aber dieses Verhalten ist nicht tolerabel. Jeder Autofahrer kann bei einem Fehlverhalten anhand seines Kennzeichens ermittelt werden. Warum nicht auch eine Kennzeichenpflicht für alle Fahrräder? Das würde nicht nur rücksichtsvolleres Fahren bewirken, sondern man könnte auch besonders freundliche und hilfsbereite Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern lobend hervorheben. Außerdem sollte auch der Gedanke an eine Streife fahrende Fahrradpolizei weiterverfolgt werden, finden die Freien Wähler.