Herzlich willkommen bei der Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart.
Auf den nächsten Seiten erfahren Sie viel über unsere vierköpfige Fraktion und das, was wir im Gemeinderat für Sie machen.

Wir sind parteifrei.
Wir Stadträtinnen und Stadträte der Freien Wähler gehören keiner Partei an. In unserer Wählervereinigung gibt es keine Vorgaben aus einer Parteizentrale und auch keinen Fraktionszwang. Wir sind unabhängig und eigenständig.

Wir sind stadtverbunden.
Stuttgart fasziniert uns immer wieder aufs Neue. Das einzig- artige Stadtbild, die regionalen Erzeugnisse, das geschäftige Treiben in der Stadt, der Mix aus Tradition und Moderne, die verschiedenartigen Stadtbezirke und das vielseitige kulturelle Angebot sind uns ans Herz gewachsen.

Wir sind authentisch.
Wer uns kennenlernen möchte, kann das bei vielen Gelegen- heiten tun. Wir sind weder abgehoben noch unnahbar. Unser berufliches Wirken und unser privates Leben spielen sich in Stuttgart ab.


Unsere Gemeinderatsfraktion

Jürgen Zeeb
Fraktionsvorsitzender
​und Stadtrat

Rose von Stein​
​stellv. Fraktionsvorsitzende und Stadträtin

Konrad Zaiß
Stadtrat

Ilse Bodenhöfer-Frey
Stadträtin


Aktuelle Pressemitteilungen

Durch einen Hinweis aus der Bevölkerung wurde die Freie Wähler-Bezirksbeiratsfraktion Weilimdorf darauf aufmerksam, dass eine sogenannte Gewässerschau ungeahnte Auswirkungen haben kann. Der Eigentümer eines am Lindenbach gelegenen Grundstücks wurde vonseiten des städtischen Amtes für Umweltschutz dazu aufgefordert, eine filigrane Fußgängerbrücke, die Haus und Garten verbindet, auf eigene Kosten zu entfernen oder umzubauen. Diese Maßnahme soll den Wasserabfluss bei Hochwasser gewährleisten. Begründet wird die Aufforderung mit einer neuen Sach- und Rechtslage, die sich aus dem im Januar 2014 in Kraft getretenen Wassergesetz für Baden-Württemberg ergebe. Es ist anzunehmen, dass infolge der Feststellungen bei der Gewässerschau weitere Grundstückseigentümer dazu aufgefordert wurden, Bauwerke zu entfernen oder abzuändern. Das dürfte für Unmut bei den Betroffenen sorgen. Um der Sache weiter nachzugehen, hat die Freie Wähler-Bezirksbeiratsfraktion jetzt in einem Antrag verschiedene Fragen formuliert, zu denen die Stadtverwaltung Stellung nehmen soll. Gefragt wird zum Beispiel, wie die Landeshauptstadt mit eigenen Bauwerken umgehen will, die den Wasserabfluss behindern könnten. Die eingangs erwähnte Brücke ist übrigens mehr als 60 Jahre alt. Es hat sich nie jemand an ihr gestört.

In den letzten Jahren wurde die Eberhardstraße im Bereich zwischen Tagblatt-Turm und Rotebühlplatz deutlich aufgewertet. Die Straßenflächen wurden durch einen neuen Belag, durch zusätzlich gepflanzte Bäume und durch die Verkehrsberuhigung zu einem Teil der innerstädtischen Fußgängerzone. Nicht so zwischen Marktstraße und Torstraße. Dort führt die Eberhardstraße ein Schattendasein – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Bei Nacht ist die Straßenbeleuchtung auf der nordwestlichen Straßenseite so dürftig, dass sich dort kaum Fußgänger hinbegeben. Besser sieht es auf der Straßenseite beim Schwabenzentrum aus. Dort ist der Weg unter den Arkaden gut beleuchtet. Schon allein deshalb macht diese Straßenseite mehr her. Dabei hat es auf beiden Seiten der Straße interessante, inhabergeführte Geschäfte, die jeden Einkaufs- oder Stadtbummel bereichern. Wie wir erfahren haben, sind die Geschäftsleute ob des Erscheinungsbildes der Straße in Sorge. Neben einer helleren Grundbeleuchtung wünschen sie sich auch eine schöne Weihnachtsbeleuchtung. Wir Freie Wähler könnten uns zudem eine attraktivere Bepflanzung der Baum- und Pflanzbeete vorstellen. Eine Aufwertung des Straßenzuges käme übrigens auch der Stadtverwaltung zugute. Schließlich befinden sich genau dort zahlreiche Ämter der Stadt.

Seit gut 20 Jahren betreibt die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, DITIB, in älteren Gewerbebauten an der Mauserstraße in Feuerbach eine Moschee mit Gemeindezentrum. Jetzt sollen die alten Gebäude einem repräsentativen Neubau weichen, der der wachsenden Gemeinde Platz bietet. Aus Sicht der Freien Wähler spricht zunächst nichts gegen diesen Neubau. Allerdings sieht sich die DITIB seit Kurzem mit Bespitzelungsvorwürfen konfrontiert. Ein paar der DITIB-Imame sollen einer Aufforderung der türkischen Religionsbehörde Diyanet gefolgt sein und Informationen über Anhänger des Predigers Fethulla Gülen in die Türkei weitergegeben haben. Die türkische Regierung macht die Gülen-Bewegung für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich. Ganz allgemein hat die politische Situation in der Türkei in den letzten Jahren eine Wendung genommen, die Anlass zur Sorge gibt – auch hier in Deutschland. Dies insbesondere deshalb, weil die DITIB offenbar von der Türkei aus gesteuert und finanziert wird: Die Imame der DITIB werden in der Türkei ausgebildet, von dort aus nach Deutschland entsandt und vom türkischen Staat bezahlt. Die Bedenken, die viele Feuerbacher zum Neubau der Groß-Moschee äußern, haben wir zum Anlass genommen und bei der Stadtverwaltung einen Bericht über die DITIB beantragt.​